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Xaver Imfeld
war zu seiner Zeit bahnbrechender Meister im Bereich der
Panoramen, der Reliefbaukunst und der Topografie/Kartografie. Er war
ebenfalls ein Pionier der Planung von touristischen Bergbahnen. 1876 bis
1890 beim Eidgenössischen Topographischen Bureau (heute Bundesamt für
Landestopografie swisstopo) tätig, entstanden durch
ihn mehr als zwanzig Blätter des Siegfriedatlas.
Nach 1875 zeichnete er über vierzig Gebirgspanoramen und modellierte zahlreiche Alpenreliefs (u.a. Matterhorn und Jungfraugruppe) vom Briefbeschwerer bis zum 5x5 Meter grossen Monumentalrelief. Er projektierte und lieferte Grundlagen für Bergbahnen (1887 Visp-Zermatt-Bahn, 1890 Gornergratbahn, 1896 Jungfraubahn, 1904 die Brig-Gletsch-Bahn). Er erhielt die bundesrätliche Konzession für den Bau einer Bergbahn auf das Matterhorn. Auf seine Einladung hin erfolgte die Gründung der SAC-Sektion Titlis 1877, er war langjähriges Mitglied in den SAC-Sektionen Pilatus und Uto und wurde 1901 mit der Ehrenmitgliedschaft des Schweizer Alpen-Clubs geehrt. Wer heute mit der Landeskarte oder mit dem GPS-Navigationsgerät durch die Landschaft zieht und über Berge wandert, wird sich kaum die Arbeit und Mühen jener vorstellen, die vor hundert und mehr Jahren diese Karten gezeichnet und die Vermessungen dazu gemacht haben. Im Zeitalter von Internet, Mobilfunknetzen, Kommunikationssatelliten und Geodaten-Infrastrukturen kommen die gewünschten Informationen über Topografie, Landschaft, Verkehrwege, Sehenswürdigkeiten und vieles mehr jederzeit und überall zu uns. Der Wunsch nach solchen Informationen ist alt. Erste Pläne – auf Tonplatten – sind Tausende von Jahren alt. Wer Pläne besass, konnte über Länder und Handelswege herrschen. Karten unterstanden lange Zeit der Geheimhaltung. Genaue Karten wurden erst möglich, als im 18. und 19. Jahrhundert präzise Vermessungsgeräte und Vermessungsverfahren entwickelt wurden. Alpenpioniere Ab 1870 erfolgte unter Oberst Hermann Siegfried (1819-1879) die Veröffentlichung des Schweizerischen Topographischen Atlas, 1:50'000 für die Gebirgsblätter und 1:25'000 für die Kartenblätter im Jura und Mittelland. Als Grundlage dienten die Aufnahmeblätter des Dufouratlas, die revidiert oder neu aufgenommen wurden. 1876 begann Xaver Imfeld im Eidgenössischen Topographischen Bureau (heute Bundesamt für Landestopografie swisstopo) in Bern seine berufliche Laufbahn als Mitarbeiter beim Siegfriedatlas. Als Gebirgstopograf beschäftigte er sich mehrheitlich mit Revisionen von Kartenblättern. Insgesamt 21 Kartenblätter der Zentralschweiz, des Berner Oberlands und des Wallis tragen seinen Namen. Als Spezialist für Felszeichnungen trug Imfeld wesentlich zur weltweit bewunderten Schweizer Manier der Kartografie bei.
Gebirgstourismus Xaver Imfeld fand hier ein willkommenes Betätigungsfeld. Er zeichnete über vierzig Gebirgspanoramen und modellierte zahlreiche Alpenreliefs (u.a. Matterhorn, Gotthardmassiv und Jungfraugruppe) vom Briefbeschwerer bis zum 5x5 Meter grossen Monumentalrelief. Er projektierte und lieferte Grundlagen für Bergbahnen (1887 Visp-Zermatt-Bahn, 1890 Gornergratbahn, 1896 Jungfraubahn, 1904 die Brig-Gletsch-Bahn). Er erhielt die bundesrätliche Konzession für den Bau einer Bergbahn auf das Matterhorn. Auf seine Einladung hin erfolgte die Gründung der SAC-Sektion Titlis 1877, er war langjähriges Mitglied in den SAC-Sektionen Pilatus und Uto und wurde 1901 mit der Ehrenmitgliedschaft des Schweizer Alpen-Clubs geehrt.
Einmalige Reliefkarte der Centralschweiz
Gotthardrelief
für die Pariser Weltausstellung
Illusion und Simulation im Diorama vom Gornergletscher
Ausstellung und Buch |
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